Aspire XC603 Linux installieren - welche Version am geeignetsten

Dieses Thema im Forum "Linux" wurde erstellt von dudu, 8. Juli 2017.

  1. Hallo,

    vorerst habe ich eine allgemeine Frage:
    Welches Linux ist für einen Acer XC 603 -Desktop-PC ideal?
    Acer scheint nicht sehr Linuxfreundlich zu sein, wenn man sich im Ubuntuforum so umschaut....?
    Im Moment ist Windows 10 installiert.
    Dies soll komplett verschwinden. Schaffe ich dies in dem ich das Bios update auf eine Bios für Non-Windows?
    Oder Welches Linux erledigt eine Uefi -Installation wie am Schnürchen?
    Gehört habe ich Opensuse wäre dafür geignet? Davon kommt ja bald eine aktualisierte Distribution in ein paar Tagen? Nur Opensuse, wenn mich nicht alles täuscht will bei der Installation immer das Windows nebenbei erhalten. Wenn dann sollte nur Linux drauf kommen.
    Bei Ubuntu muß man leider scheinbar zu viel rumflicken während und nach der Installation.
    Hat schon jemand eine positive Erfahrung gemacht mit Linux auf Acer?
    MFG.
     
  2. Hallo,

    rumflicken muss man nicht.
    Man kann immer während der Installation auswählen, ob man Windows erhalten möchte oder die ganze Festplatte für Linux benutzen möchte.
    Für mich war immer OpenSuse die erste Wahl, weil es am besten und stabilsten lief, egal um welches Notebook es sich gehandelt hat.

    MfG Olaf
     
  3. Leider ist man bei "Bester" Distri immer geteilter Meinung.
    Open Suse kann ich heute keinem Anfänger mehr Empfehlen , genauso auch Fedora.
    Ganz zu schweigen von Cent OS !.
    Der Laie kennt meistens Windows und will auch Linux so benutzen wie er es kennt.
    Auch wenn das "Umfeld" ein anderes ist.
    Daher legt der Laie oder Nutzer aus der Windowswelt Wert auf Bedienung also auf eine einfache Grafische Mausklicker GUI.
    Wenn man nach Distrowatch geht ,wäre Linux Mint die erste Wahl die ich auch Unterstützen kann.
    Generell sind DEB basierende Linux Distributionen besser für Laien /Anfänger/ Nutzer geeignet als RPM basierende.
    Die Paketverwaltung,Quellen und auch das was es so gibt , ist bei Deb einfach größer als bei RPM.
    Dafür ist RPM eher mehr für Leute gedacht die mehr Konservatiever Haltung sind.
    Die machen nicht jede sofortige Neuerung mit ,warten eher auf ausgereifte Software Aktionen.
    Ein kleiner Tip bei der Partitionierung unter Linux.
    1. /boot
    2. /
    3. /home
    4. /swap
    Bei den Größen reicht bei /boot 1 GB locker aus , / sollte 8 Gb Minimum sein , Swap das doppelte des Arbeitsspeichers, /home ergibt dann den Rest sollte aber Minimum 4 GB sein. Es reicht also schon eine 20 GB HDD für den Betrieb von Linux locker aus.
    Man sollte die Partitionierung nicht dem Installationsprogramm überlassen ,sondern Manuell vornehmen. Damit hat man dann auch eher die Möglichkeit zu lernen und zu verstehen wie bzw. was Linux zum arbeiten braucht (Anfänger/Nutzer/Laie/Mausklicker).
    auch den Tip das Partitionierungstool Gparted sollte man sich als eines der ersten auf Linux Einrichten. Man kann damit Problemlos auch Partitionen die bereits Bestehen in der Größe entsprechend Anpassen falls man schon eine Installation vorgenommen hat. Bei vielen Live Versionen der Linux Distributionen ist GParted auch mit dabei , so kann man auch eine Bereits bestehende und Installierte Festplatte problemlos von USB aus Verwalten.